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30. Dezember 2016 5 30 /12 /Dezember /2016 11:31

Ein wirklich schöner Wintertag. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau und auf den Wiesen in Parks und Gärten liegt ein leichter, leiser Rauhreif, als ich mich zu meinem traditionellen Krippenspaziergang durch Köln aufmache.

Ich mag diese Tage zwischen den Jahren so sehr. Alles ist ein wenig ruhiger, die Menschen haben Urlaubstage, manche sind fort gefahren, daher ist die Stadt angenehmer. Die Anspannung der Vorbereitungszeit auf die Weihnachtstage ist verflogen, alles ist entspannter, jedenfalls empfinde ich das so, immer schon.

Ich freu mich immer sehr auf diesen Spaziergang. Es ist mein persönlicher Abschied vom noch laufenden Jahr. Der Sylvestertag ist für mich nicht so bedeutend. Auf meinem Weg lass ich die Geschehnisse meines Lebens revue passieren, nicht suchend, sondern, es kommt was kommt, Freuden, Leid, Enttäuschungen, Begegnungen. Früher sind wir immer als Familie diesen Weg gegangen. Allein ist es intensiver, wie alles im Leben. Niemand da, wo ich denke, eigentlich müsste ich jetzt was sagen. Ich bin ungestört mit mir:)

Da ich meine Kräfte aufsparen möchtefür den langen Weg durch die Stadt, fahre ich mit der Bahn und, da ich kein fertiges Programm habe, mich treiben lassen will, steige ich einer plötzlichen Eingebung zur Folge, an der Severinstrasse aus.

Meine 1.te Station ist die Jean-Baptist-Kirche in der Serverinstrasse. Erwähnung im Stadtbild Kölns fand sie um die 900er Jahre erstmalig und gehört heute zur Pfarrgemeinde St. Severin. Bekannt über die Grenzen Kölns hinaus ist sie im Jahre 2004, als sich der 44 m hohe Kirchturm um 77 cm westlich neigte. Ursache waren die Arbeiten am Bau eines Versorgungsschachtes für die Nord-Süd-Stadtbahn in 14 m Tiefe. Von da an nannte man den Turm nur noch *Der schiefe Turm von Köln*,-) Die Lebendigkeit dieses Pfarrgemeinde mit ihrem Kirchlein ist den vielen Jugendlichen zuzuschreiben, die hier sehr aktiv sind. Ofiziell wurde ihnen diese Kirche 2009 überlassen. Von da an ist sie nur noch unter dem Namen *Crux* bekannt. Niemand sagt mehr Kirchengemeinde Jean-Baptist. Jedenfalls hab ich es mir so von einer Frau aus der Gemeinde bei der Besichtigung der Krippe erzählen lassen.

Die Jugendlichen fangen schon im April des laufenden Jahres mit dem Beginn der Arbeiten am Bau der Krippe an. Sie ist ein wirkliches kleines Kunstwerk, auch wenn ich nicht so sehr viel damit anfangen kann. Sie besteht aus einer Legolandschaft. Ein riesenlanger Tisch ausgebreitet mit vielen bekannten Kölner Gebäuden, aber auch nachgestellte Ereignisse, querbett formatiert mit den vielen bunten Steinchen und Figürchen. Ich weiss nicht, ich war nie so ein grosser Freund des Legospielzeuges, obwohl ich schon eingestehen muss, dass sie sicherlich kein Hinderungsgrund an der Entwicklung der Kreativität der Kinder waren. Aber für mich waren diese Steine nicht sinnlich genug, zu leblos. Schon die Gesichter der Figuren wirken starr und tot, strahlen keine Lebendigkeit aus. Daher kann, ausser dass man die Arbeit und die vielen Anordnungen des Krippenwerkes bestaunen kann, nicht viel mitgenommen werden an Aussagekraft des Weihnachtsgeschehens.

So maschiere ich weiter. Überraschend mein Blick auf die Baustelle des Kölner Stadtarchives, das am 3. März des Jahres 2009 verursacht durch den U-bahnbau einstürzte. Hier scheint sich nicht sehr viel getan zu haben im Fortgang der Bauarbeiten, aber gut, ich bin ja kein Fachmann. 9 Jahre wird daran gearbeitet. Ein Mann, der mir begegnet und den ich anspreche, weil ich denke, er kommt sicher aus dem Viertel, erklärt mir, dass die Bauarbeiten mühsam sind und dass mit der Fertigstellung wohl nicht vor 2023 zu rechnen ist. Mir kommen hier Erinnerungen an die mühselige, aber auch schöne Arbeit, an der ich damals mit beteiligt war, dem Waschen und Säubern der Papiere und Bücher der eingelagerten Materialien des Stadtarchives. Es war eine schöne Zeit trotz allem. Es hatte mir Freude gemacht, schon aus Ehrfurcht vor dem geschriebenen Wort, zu helfen und es gab so nette Begegnungen mit Menschen aus aller Welt, die angereist waren, um ebenfalls an diesem Bewahrungs- und Rettungswerk teil haben zu können.

Nach einem Moment des Innehaltens und Schauens ziehe ich weiter und komme schon bald an meine 2.te Station, der romanischen Kirche St. Georg. Schon beim Eintritt offenbart sich dem Besucher der Kirche die Herrlichkeit des Weihnachtsgeschehens, so empfinde ich das jedenfalls,-) Die Krippe ist hinter dem Altar aufgestellt, im Hintergrund drei große mit leuchtenden Lichtern bestückte Tannenbäume. Davor die Heilige Familie. Hübsche liebevolle Figuren. Hier kann ich Ausdruck finden. Maria, die ihren Blick nach innen gewendet hat, stehend vor ihrem Kind, Josef, dessen Blick schützend anmutend auf das Geschehen und der kleine Christus selber hat die Augen geöffnet und sein Blick ist eine einzige Frage an die Zukunft und erinnert mich an mein eigenes Gefühl und das Schauen, auf das was noch kommt, nicht nur im neuen Jahr, sondern auch in meinem mir noch verbleibenden Leben. Die drei Könige stehen etwas abseits der Krippe und schauen in den Himmel. Sie haben die Familie noch nicht gefunden, obwohl sie nahe dran sind. Ja, denke ich bei diesem Anblick, so ist das manchmal auch mit uns Menschen, wir wollen ein Ziel erreichen, arbeiten daraufhin, sehen es aber nicht, obwohl wir es fast erreicht haben. Blind laufen wir gar manchmal daran vorbei,-) Nach langem Schauen, sehe auch ich plötzlich nach oben und da schwebt über mir und der Krippe der Christus am Kreuz. Jetzt verstehe ich den fragenden Blick des Kindes. Fast schon wie ein Blick auf seine Zukunft nach oben. Das Kreuz, das auf ihn wartet.

Die Sonne scheint immer noch, der Himmel ist ebenfalls blau und da es mittlerweile 12.00 Uhr geworden ist, ist es mir auch ein wenig wärmer geworden, denn das lange Stehen in den kalten Kirchen kühlt mich immer ein wenig aus nach dem Laufen. So gelange ich an meine 3.te Station, der kleinen romanischen Basilika Maria in Lyskirchen, die direkt gegenüber des Rheinufers und dem dort befindlichen Schokoladenmuseum steht.

Als ich durch den Türeingang in die Kirche eintrete, bin ich fast erschlagen. So viele Menschen, damit hab ich nicht gerechnet, auweia. Kein Blick auf die Krippe, es ist eine Führung anwesend und es wird geredet und geredet. Jösses...Dennoch ist dieses Krippe natürlich etwas ganz Besonderes. Und nach und nach versuche ich mir hier und da einen Blick darauf zu erhaschen. Man hat die Krippe auf einem Flüchtlingsboot gebaut. Nicht irgendein Flüchtlingsboot, sondern ein ganz bestimmtes. Es ist genau das Boot, in dem 70 Menschen von Lybien nach Malta auf der Flucht waren. Und sie haben es mit Hilfe der Organisation MOAS (Migrant Offshore Aid Station) geschafft. Wie glücklich für sie ihre Reise, so schön. Bei der Feier des Frohnleichnamfestes am 26.Mai 2016 wurde diese Flüchtlingsboot am Kölner Dom zum Altar gemacht, auf dem der jetzige Kardinal Woelki seine Ansprache hielt. Seit dieser Zeit reist dieses Boot durch das Erzbistum Köln, um Menschen auf die Situation der Menschen, die ihr Land aufgrund von Kriegen und Gewalt, verlassen müssen, aufmerksam zu machen. Es ermahnt uns *Ja* zu sagen zu diesen Menschen, sie willkommen zu heissen, ihnen Schutz, Sicherheit und eine neue Heimat zu gewähren, in der sie in Frieden leben können. Daher auch über dem Boot als Mast und Segel gesetzt ein übergrosses *JA*...Sie gefällt mir diese Krippe, weil es einen aktuellen Bezug herstellt. Ob man an das Weihnachgsgeschehen, dass Gott Mensch geworden ist, glaubt oder nicht, jedenfalls in diesem Bild kann das Leben doch begriffen werden, in all dem, was auf der Welt und im eigenen Leben geschieht. So sehe ich das jedenfalls. Ich glaube, ich werde noch einmal in diese Kirche zurückkehren, im neuen Jahr, wenn nicht mehr so viele Menschen unterwegs sein werden.  

Um an meine 4. Station zu gelangen, der gotisch erbauten  Kirche St. Peter, die ich schon immer gemocht habe, weil hier ein Zugang zu finden ist zwischen Religion, Kunst und Musik. Auch mag ich den Kirchenraum, der einfach, nicht überfrachtet gestaltet ist, wie das ganze Kirchlein insgesamt. Übrigens ist sie die Taufkirche von Peter Paul Rubens,-) Auf dem Weg dorthin komm ich auch an einem Ort eines eigenen erlittenen Schmerzes in meinem Leben vorbei, der Verlust meines ersten Kindes. Ich bin froh dass ich mich auf einem Krippenweg befinde, das Weihnachtsgeschehen ist mir selber auch Schutz und Heil geworden, bedeutet, dass ich nur so verstehen konnte, warum damals. Ich betrete angekommen nun den Kirchenraum und bin nicht groß überrascht, denn die Krippen in St. Peter sind immer etwas Besonderes. Diesesmal zu recht, denn ich bin froh, dass mir das gesamte Krippenbild heiter entgegenblickt. Da stehen sie...Maria und Josef mit ihrem Kind, auf der Flucht noch bei der Zwischenrast an einem Asia-Grill. Herrlich:) So wäre das eben heut,-) Pommes, Maces oder wie dat alles heisst, kann ja überall gefunden werden und besser das als gor nix,-) Jedenfalls, um es mit den Worten des heute gebräuchlichen Sprachjargons zu sagen, die Beiden sehen *cool* aus,-) Josef wie ein Rapper mit schwarzer Sonnenbrille, anlehnend an einen Stehtisch, Fritten essend, Maria frech und kess, die Lippen rot und gestylt ihre Frisur,-), den Kinderwagen in der Hand, den Blick seitwärts auf den Krippenschauer gerichtet, der selbstbewusst und stark ist. Ich kann das Kind im Wagen gar nicht sehen, daher trete ich ein wenig hinter die Absperrung, schaue mich aber um, ob die Bewacherin auch nicht schimpft, um einen Blick in den Kinderwagen zu erhaschen. Und da liegt er, der Bub, total relaxed und hält seinen friedlichen Schlaf:) Schön ist sie, diese Krippe:)

Nun hab ich 4 Krippen gesehen und beschliesse von all den Eindrücken eine kleine Pause zu machen und schlendere Richtung Heumarkt, da mir gesagt wurde, an der dort befindlichen Eisbahn stehe noch der Weihnachtsmarkt. Und warum nicht, vor den Weihnachtstagen war ich ausser auf dem kleinen viertägigen Nikolausmarkt in Köln-Nippes auf keinem einzigen, also dann eben jetzt,-) Ist auch viel schöner, denke ich direkt, als ich dort ankommen, wie gesagt, es ist nicht so voll, die Menschen sind entspannt und gut druff und ja, die Sonne scheint auch noch immer:) Die Eisbahn ist herrlich, die Kinder quitschen vergnügt und die Herren der Schöpfung spielen auf der dafür vorgesehenen Fläche Eiscurling und das alles mitten in der Stadt. Hey, ich bekomme direkt Lust... auch... ihr wisst schon, nach so langer Zeit mal wieder auf Schlittschuhen zu stehen. Gedacht, getan, leih ich mir ein paar Stiefelchen aus und drehe für eine halbe Stunde meine kleinen Runden. Anfangs etwas wackelig und zaghaft, aber das geht schnell vorüber und schon quitsche ich ebenfalls wie die Kinder vor Vergnügen:) Also, ich will mal was sagen, danach ist ein Getränk angesagt,-) Und da ich nicht so besonders ein Glühweinfan bin, erlaube ich mir einen Kakao, ok, ich gebe zu, mit ein wenig Alkohol, auch Lumumba genannt,-), den ich dann sitzend auf einem Materialholzkasten geniesse und dem bunten Treiben noch ein wenig zuschaue. Jösses, so ein klitzekleines bisschen Alkohol steigt mir sofort in den kopf, ich bin einfach nix gewöhnt,-) ist aber nicht schlimm, will ich auch nicht. Ich geniess den kleinen Moment des Kopfkribbelns und ziehe weiter meines Weges, der durch die Kölner Altstadt Richtung Gross St. Martin mich führen soll. Ich war schon ewige Zeiten nicht mehr durch die Kölner Altstadt gelustwandelt,-) Jedoch muss ich feststellen, dass alles beim Alten geblieben ist,-) Selbst manche Kneipen haben immer noch die selben Namen wie vor 40 Jahren,-). Und ja, sie gibt es auch immer noch, die spanische Taverne, in der ich so viel nette Stunden verbracht habe.

Und da liegt sie auch schon vor mir, die grosse romanische St. Martins-Kirche, meine 5.te Station, eingebettet in die hübschen alten Häuser der Altstadt mit ihrem kleinen zum Verweilen einladenen Vorplatz, natürlich nur, wenn et schön wärm is, wie man in Köln so schön sagt:) Schlicht und einfach ist das Kripplein hier zu sehen. Direkt vor dem Altar aufgebaut, kein Schnickschnack drumherum. Maria, die demütig, aber scheinabr auch etwas hilflos vor ihrem in der Krippe liegenden Kind kniet, Josef etwas gebeugt auf seinen Stock gestützt, ebenfalls etwas ratlos dreinblickend, ob des Gedankens, wie das jetzt wohl alles so weitergeht mit ihnen drei. Das Kindlein in der Krippe , es liegt auf dem Rücken, die Augen weit auf, in den Himmel gerichtet, auch die Hände sind offen, nicht zu Fäusten geformt, es scheint keine Angst zu haben vor der Zukunft. Jedenfalls lese ich es aus der Haltung heraus. Ein wenig interessiert mich die Beschaffenheit der Figuren, die einfach und geradlinig geformt wurden. Sie schimmern bronzen, aber ob sie daraus hergestellt wurden? Hinten in der Kirche sitzt eine Kirchenmadam,-) wie man sie ja überall findet bei solchen RUndgängen. Ich geh mal hin, denke ich und frage sie,-) Schleiche mich ganz leise, um Niemanden zu stören, an sie heran und stelle meine Frage. Sie guckt mich an und meint, ich solle etwas lauter sprechen?? Huch, ich dachte, jedenfalls, ich hätte schon...laut und so...guck mich ein wenig besorgt um ob der anderen anwesenden und nach Stille und Ruhe verlangenden Betrachter und erhebe meine Stimme ein ganz klein wenig lauter. Die Kirchenmadam hält ihre Hand ans Ohr, mufft mich an und sagt, noch lauter, ich höre immer noch nichts, ich kann schliesslich nichts dafür, ich habe mein Hörgerät vergessen. Prust, nein, ich habe natürlich nicht geprustet, aber mir war danach, sorry:) Ich kann ja nun auch nichts dafür, dass sie es vergessen hat, sage ich ihr auch, bleibe aber freundlich, selbstverständlich,-) und gebe mir einen Schubs, nachdem ich noch einmal um mich geschaut habe und brülle fast die Frage nach dem Herstellungsmaterial der Krippenfiguren. Jösses, ein wenig peinlich ist mir das schon. Nun, wie auch immer, es war eine kleine lustige Begebenheit und ich erfahre dass sie aus Holz geschnitzt und mit Bronzelack überzogen wurden. Jedenfalls gefallen sie mir:)

Ein wenig fühle ich mich nach der Besichtigung gesättigt und denke, eigentlich genug. Maschiere Richtung Dom weiter, komme an meiner alten Buchhandlung vorbei, in die ich einen Blick werfe und tatsächlich alte Kollegen erblicke und nicht anders kann, als einfach mal rein und hallo und grüß Gott, ihr seid ja immer noch da,-) zu sagen. Ja sind sie, eingie jedenfalls, andere nicht mehr und das Hallo ist wirklich fröhlich, heiter und nett. Es ist doch schön, überall zurückkommen zu können und gern gesehen zu werden, auch nach so langer Zeit,-) Ich soll mal wieder öfters jetzt...vorbeikommen und so...mach ich bestimmt, sag ich und verabschiede mich mit einem frohen Neujahreswunsch.

Jetzt noch ab zu 6.ten Station in den Dom hinein, aber hier hält mich nicht viel und lange schon gar nichts auf...Die Krippe ist wie jedes Jahr eine alte, wenn auch hübsche gestaltete dörfliche Ortschaft mit allem was dazu gehört. Ich hab nicht so viel Lust, hier lange zu verweilen, weil einfach zu viele Menschen herumstehen und  beschliesse mich nicht damit zu beschäftigen, sondern rücke mal zum Richterfenster vor, vielleicht, weil die Sonne gerade hineinscheint, ein schönes Foto zu machen. Aber leider klappt das auch nicht und ich ziehe von dannen,-)

Nun noch zur zeitlangs eine der größten Barockkirchen Kölns Maria-Himmelfahrt, die direkt neben Generealvikariat des Erzbistums Köln liegt. Hier auch wie immer die selbe Gestaltung der Krippe...Viele kleine Fenster mit dem gesamten Weihnachtsgeschehen von der Verkündigung bis zur Geburt des Christus, denen man vergnügt zuschauen kann, weil sich in jedem Fenster etwas bewegt, schnarrt und surrt. Die Kinder, dmamals, haben diese Krippe sehr geliebt und wir konnten dort ewig lange verweilen, sitzend auf den Bänken, den Kindern zuschauen, wie sie von Fenster zu Fenster gingen und alles betrachteten. Eine schöne Erinnerung:)

Aber ich hab jetzt genug, hungrig bin ich und kaffeedurstig und beschliesse kurzerhand nach Nippes zu maschieren, um mit meinem Sohn gemeinsam diesem Verlangen nachzugehen:) Wir treffen uns an einem Fixpunkt und machen es uns in meinem Lieblingscafe gemütlich bei Latte Macchiato und viel Erzählen über meine Erlebnisse. Schön war das. Leider muss er zur Arbeit aufbrechen und auch ich will nun nach Hause, um der Welt jetzt so liebend gern, wie ich es imemr tue, in meiner Höhle den Rücken zu kehren. Selig und zufrieden mit einem stillen Lächeln auf den Lippen fahre ich mit der S-Bahn heimwärts und nach kurzem Weg schließe ich die Tür hinter mir. Eine schöne Alltagspoesie war das, mein kleiner Kölner Krippenweg, mit vielen Erinnerungen und neuen Erkenntnissen über das was war und einem kleinen hoffnunghsvollem Blick in meine Zukunft:) Und ich freue mich jetzt schon auf meinen Neujahrsspaziergang:)

Krippenwege, Krippen anschauen, ist nicht verkehrt, sie können so Vieles erzählen und in Erinnerung rufen. Eine kleine Empfehlung von mir:) Ich war ganze 8 Stunden unterwegs:) und habe es nicht bereut:)

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